· Klavierunterricht mit 7-12; ab 8 eigene Kompositionen; viel Pop, Soul
und Rock ca. der vergangenen 20 Jahre- auch mit dem Bruder am Klavier 4-händig
improvisiert (z.B. Beatles, Stevie Wonder, Supertramp); ansonsten MAD und Yps
wichtig
· ab 12 kommt Funk (z.B. Level 42 und Defunkt), Blues, Rock´n Roll
und Artrock (z.B. Yes) dazu,
· ab 14 Jazzrock und Mainstream-Jazz; erste E-Gitarre und erster Synthi
(MS-20) da, erste Band (Jazzrock); erste 4-Spuraufnahmen, erste Erfolge bei
Mädchen mit Klaviergeklimper,
· ab 15 Saxophonunterricht, Bass dazu; tolles E-Piano, erste Auftritte
(Key und Gittarre), Gitarrenrock erscheint zum ersten Mal wichtig (Police, Talking
Heads),
· ab 16-17 viel Bandarbeit als Saxophonist, Keyboarder und Bass zwischen
Jazzrock, Avantgarde und Pop, erste Erfahrungen mit Nischen-Musik (z.B. James
Blood Ulmer, Material usw.), Prince entdeckt und in den Stand der Gottheit erkoren;
erstes Geld für Jazzen (Saxophon)
· Ab 18 starke Orientierung an 60er Jahre-Jazz (Miles Davis, Wayne Shorter),
"Independent-Music" wie Sugarcubes oder Tar Babies; HipHop: Jungle
Brothers (!), A Tribe called Quest, De La Soul, Public Enemy, Ice-Cube, BDP-
sind bis 1998 sehr interessant und wichtig; Klassik (E-Musik) hören: Eric
Satie, Bach, Strawinsky, Debussy, Schubert, Wagner, Ligeti, Schönberg;
Künstlerwerke sehen: Max Beckmann, Kandisky, Picasso, Matisse; Filme sehen:
Fellini, Godart, Deville, Antonioni, Kubrik, Bergmann, Allen, Chabroll, Tarkowsky,
Polanski; Lesen: Tennessee Williams, Thomas Mann, Franz Kafka, ; ersten Instrumentalunterricht
gegeben (Cure-Songs für Gitarre), Bandarbeit im Duo (Keys und Schlagzeug),
zunehmende Experimentalorientierung bei eigenen Aufnahmen; Schlagzeug dazu
· Ab 19 wieder Saxophonunterricht und Entdeckung von Coltrane- die Begeisterung
für seine Musik trieb mich zum intensiven Erlernen des Saxophons. Ein Jahr
lang auch wegen Darryl Jones (Miles Davis Band) sehr viel Bass gespielt, viele
Bandprojekte, viele Aufnahmen; erstes ernsthaftes freies Improvisieren und Einladung
zur Zusammenarbeit von Musikprofessor und Mitbegründer der Europäischen
Freien Improvisationsmusikszene mit dem Quartett "2. Rendevouz"; Einflüsse
von Fred Frith, Elliot Sharp, John Zorn, Wayne Horwitz u.a.; Hardcore und Jazzcore
(Victims Familiy, NoMeansNo, Minuteman) erscheinen, aber auch "Crossover"
(24-7 Spyz, Primus, Rage against ..., Living Colour); endlich ein guter Musikclub
mit interessanten Auftritten: SilkeArpBricht in Hannover; in der folgenden Zeit
weiterhin zahlreiche Projekte und Bands (meist Saxophon, Gitarre oder Bass)
· Bis 26 hauptsächlich Saxophon und Jazz vertieft (täglich
stundenlang). Glückerweise auch mit erstklassigen Jazzern eigene Projekte
eingespielt. Auf allen Instrumenten (Sax, Git, Bass, Key, Dr.) Sicherheit für
Aufnahmen erlangt (wenn der Kopfhörer laut genug ist ...)
· Ab 26 eher durch einen Zufall zum Schlagzeuger von Gitarrenindierockband;
Jazz schlummert ab jetzt eher vor sich hin und dient zum Taschengelderwerb bei
Empfängen usw.; von nun an Songmusik- und Komponieren im Vordergrund (Stilistisch
etwa im Bereich Pavement, Polvo, U.S. Maple, Trans Am, Dinosaur Jr., Sonic Youth;
Ich bin großer Pavement-Fan !) Jedes Instrument als reines Werkzeug und
Musikstil als jeweilige Möglichkeit zum Ausdruck; gelegentlich Studiojobs
als Saxophonist; Bands/Projekte (von Hip-Hop, freie Improvisation bis Pop);
PC ab 26 als Harddisk-Aufnahmegerät (Cakewalk); demnächst wird in
1 Stunde ein Hit zur Altersversorgung produziert. Bekannte Leute, mit denen
ich über die Jahre zusammen musizierte/produzierte: GoPlus,
Christoph Busse, Fritz
Feger, Günther Christmann, Uwe Granitzer; SaxophonSoloEinspielungen
bei Tobias Levin, Noetics / Willi
Dammeier, in Ralf Siegels´s Hansa-Studio
für GrandPrixProduktion,
Zum Leben außer Musik: Ich gehe ich immer noch auf´s Gymnasium, -als Lehrer für Biologie und Sport.